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Von der WU zum Startup crowd-o-moto

Es ist fast ein Jahr her, als wir, das sind Karl-Michael Molzer und Dejan Stojanovic, die crowd-o-moto GmbH gegründet haben. Kennengelernt haben wir uns an der WU, im Französisch – Anfängerkurs. Die Gründung eines Startups war die logische Folge unserer gemeinsamen Erfolgs- und Erfahrungsgeschichte, weshalb wir uns für den Schritt in die Selbstständigkeit nach Abschluss der Studien der Rechtswissenschaften bzw. der Betriebswirtschaft an der WU Wien, sowie einigen Berufsjahren in der Privatwirtschaft, entschieden haben.

Bei crowd-o-moto geht es um die Vermittlung von Neufahrzeugen im Internet. Was hat uns auf die Idee gebracht? Wir haben uns einfach gewundert, weshalb es keine Plattform gibt, auf der sich KäuferInnen vorab formieren, um ihren Wunsch nach einem Fahrzeug zu äußern, das zudem noch nach eigenen Vorstellungen konfiguriert werden kann. Die Verbindung von Transparenz und Gruppierung hat für uns gefehlt. Wir möchten mit unserer Plattform den Markt zugunsten von KonsumentInnen beeinflussen. Wie machen wir das? Durch Bündelung der Kaufkraft zu einer Gemeinschaft – ergo Analogien zum crowd-buying. Ziel ist es, als Gemeinschaft fairere Angebote vom Autohändler zu bekommen, als dies ein/eine EinzelkäuferIn aktuell alleine erreichen kann. Auf der anderen Seite stellen wir dem Autohandel einen weitestgehend ungenutzten Vertriebskanal zur Verfügung. Autohändler werden nicht nur leichter ihre Zielgruppen erreichen, sondern auch bereits zu Kaufgemeinschaften formierte KäuferInnen konkret mit Angeboten online ansprechen können.

Die WU besuchen wir bis heute noch gerne: Aufgrund von Kooperationen mit diversen Instituten verbringen wir viel Zeit am neuen Campus WU. Unser Startup hatte beispielsweise bereits im letzten Semester eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Institut Entrepreneurship & Innovation und ist momentan auch externer Kooperationspartner des Instituts International Marketing Management. Vom Austausch mit der WU profitiert unser Startup in Bezug auf Wissensgenerierung, aber auch StudentInnen, welche die Möglichkeit haben, an Live-Projekten mitzuarbeiten und dabei wertvolle Praxiserfahrung sammeln können. Österreich zählt zwar bereits zu den Startup-Hotspots in Europa, was unserer Meinung nach weiterhin pro-aktiv forciert werden sollte. Unter diesem Aspekt ist der innovative Ansatz der WU sehr positiv zu betrachten. Danke für die gute Zusammenarbeit.

#WU #Zusammenarbeit #Startup #crowdomoto

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4 Diskussionen über
“Von der WU zum Startup crowd-o-moto”
  • “ Österreich zählt zwar bereits zu den Startup-Hotspots in Europa“ mit vieeeel Bürokratie und Steuernsteuern bestimmt. 😉 Ein durchschnittlicher Uni-Absolvent hat selten das Kapital um eine GmbH zu gründen. Von Startkapital sollen wir überhaupt schweigen. Österreich ist bestimmt kein Staat, indem man einen Start-up gründen soll. In der EU-Raum ist Ö ganz am Ende, da das Steuersystem zu investisionsfeindlich ist. Man muss wirklich beim EÖR und AMC nicht aufgepasst haben um ein Unternehmen in Ö zu gründen. 🙂 Nicht mal ein Firmenwagen ist Vst-fähig. Fazit: In einem kommunistischen Land gründet man keine Firmen.

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