Können Bitcoin, Blockchain & Co. die Versicherungsbranche erneuern?

„Blockchain disrupting the financial industry“ – unter diesem Motto hatten wir, Aurelia Hummelbrunner, Manuel Huisbauer, Arthur Passler und Sophie Spitzer, die Ehre, in Kooperation mit UNIQA Ventures ein Semester lang als Consultants für den österreichischen Marktführer zu fungieren. Das Projekt, welches im Rahmen des E&I FinTech Consulting Kurses entstand, war aufgrund der Aktualität der Themen Blockchain, Bitcoin & Co heiß begehrt.

Wir wussten von Anfang an, dass die neue Technologie aufgrund der Komplexität nicht ohne Grund von kaum Jemandem tatsächlich verstanden wird. Mit Neugier und Motivation stürzten wir uns in die Materie und versuchten zunächst ansatzweise zu verstehen, wie die Blockchain-Technologie funktioniert. Die zweite große anfängliche Hürde, die es zu meistern galt bestand darin, die Versicherungsindustrie zu durchblicken und vor allem UNIQAs Wertschöpfungskette zu durchleuchten. Unterstützt von dem unglaublich motivierten Ventures Team – Niko Wrabetz, Georg Ioannidis und Andreas Nemeth – wurden wir auch außerordentlich gut betreut. Egal um welches Anliegen es ging, egal um welche Uhrzeit, wir konnten sie jederzeit erreichen und somit entstand auch eine sehr enge Verbindung zu ihnen.

Auf der Suche nach Use-Cases

Nach stundenlanger Research trauten wir uns zu behaupten, conversant auf dem Gebiet zu sein und begannen danach eine Reihe vielfältiger Interviews. Unsere genaue Aufgabe war es, Use-Cases zu eruieren, welche auf der Blockchain-Technologie basieren und ihre Anwendbarkeit für UNIQA zu prüfen. Und dafür brauchten wir viele Meinungen zu dem Thema. Die Interviewphase war mitunter die aufregendste und lehrreichste Zeit. Angefangen bei underground RIAT Blockchain-Meets, über Brunchen mit Groupon und Edarling Co-Foundern bis hin in die zwanzigste (Chef) Etage und Interview mit CFO Kurt Swoboda – wir hatten sie alle vor der Linse.

Die größte Herausforderung war es, die Menge an Daten zu filtern und relevante Use-Cases für UNIQA zu finden, die auch tatsächlich Mehrwert generieren würden und in das Unternehmen implementiert werden könnten. Die Mühe hat sich letzten Endes gelohnt: Wir wurden nach Vollendung des Projekts von UNIQA intern noch einmal gebeten, eine Präsentation über unser Projekt in einer hausinternen „Lunch & Learn“ Session zu geben. Wir durften vor 60+ Mitarbeitern über Blockchain und unsere Erkenntnisse zu referieren – eine Erinnerung die wir alle sicher nie vergessen werden. An Highlights mangelte es eindeutig nicht. Die Schlusspräsentation im 20ten Stock im UNIQA Tower mit Blick auf ganz Wien, wie auch der Pitch am E&I Touch-Down der für uns mit dem zweiten Platz für das beste Projekte endete, sind krönende Momente die den enormen Arbeitsaufwand komplett wett machten.

Ihr wollt mehr wissen?

Weitere E&I Projekte findet ihr nicht nur hier auf dem WU Blog – im Rahmen des E&I Touchdown am 20. Juni 2018, der Abschlussveranstaltung der E&I Institutes für alle Entrepreneure und Innovationsbegeisterten, könnt ihr die diesjährigen Projekte sogar live erleben!

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