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Gelebter Traum: „Werksalon“

Die WerkstattVor einiger Zeit war ich bei Antoinette Rhomberg und Martin Papouschek zu Besuch in ihrem Werksalon. Grund dafür war dieser Blogbeitrag. Antoinette ist nämlich WU-Alumna. Sie hat bereits vor einigen Jahren ihr Magisterstudium abgeschlossen und ich habe mich gefragt, wie man mit einem WU-Abschluss zu einem Werksalon kommt.
Bei unserem Treffen habe ich schließlich erfahren, dass Antoinette Unternehmensberaterin ist  – diese Tätigkeit übt sie übrigens auch im Werksalon aus, den sie gemeinsam mit ihrem Partner Martin betreibt. Ihr Werksalon ist als „Co-Making Space“ – Community/Collaborative Making – angedacht. Antoinette und Martin haben den Begriff „Co-Making“ in Österreich quasi aus der Taufe gehoben. „Der Begriff Co-Working war bereits etabliert. Das Wort MAKING wurde vor uns in Österreich in diesem Zusammenhang nicht gebraucht. Da es für uns jedoch nicht nur um ‚gemeinsames Arbeiten‘ geht, sondern ums ‚gemeinsame Tun und Machen‘, war schnell klar, dass unser Werksalon ein Co-Making Space wird.“ (Diese Idee kam den beiden übrigens in Silicon Valley beim Brainstormen am Pool. 😉 )
Im Werksalon haben sie das folgendermaßen geregelt: Während im Erdgeschoß Kurse stattfinden, Holz verarbeitet wird und alles Weitere was Lärm erzeugt, können sich im ersten Stock HobbybastlerInnen oder auch (Jung-)UnternehmerInnen einmieten, um ihr Handwerk zu verrichten und sich gegenseitig auszutauschen.

Die Anfänge des Werksalons

Antoinette absolvierte bei Prof. Nikolaus Franke am Institut für Entrepreneurship und Innovation ein – sozusagen – Forschungsjahr, in welchem auch der Businessplan für den Werksalon entstand. Bis zum finalen Plan dauerte es jedoch einige Zeit. Wie so oft ist aller Anfang schwer, so „ist das Excelsheet schon beim Eingeben der Zahlen nervös geworden“, schmunzelt sie heute. Nachdem der Businessplan finalisiert und das Konzept etliche Male von ihren Studierenden auseinandergenommen wurde, holten sich die beiden weitere Inspiration bei einer einjährigen Weltreise, um zu sehen, wie geteilte Werkstätten in anderen Ländern dieser Welt aussehen.

Gelebter Traum

Kappsäge und StandbohrmaschineDer Werksalon ist mittlerweile gut gebucht. Als ich zu Besuch war, wurde sogar ein externer Lehrgang angeboten. Wenn es zu Fragen handwerklicher Natur kommt, steht Martin jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Gibt es Fragen zu organisatorischen, unternehmerischen Belangen, hilft Antoinette weiter. Hierbei kommt ihr das gelernte Marketingwissen von WU-Zeiten nicht ungelegen. Die „Kotler-Bibel“ (Marketing-Management von Philiop Kotler) lernte sie erst mit ihrer Berufung so richtig zu schätzen: „Es ist ein optimales Nachschlagewerk und wirklich gut geschrieben! Jetzt weiß ich auch warum Professor Schlegelmich darauf bestanden hat, dass wir dieses Buch lesen sollen.“
Antoinette und Martin sind Künstler der Arbeitsaufteilung, ein eingespieltes Team und ergänzen sich prächtig. Aber nicht nur aus diesem Grund läuft ihre GmbH so gut – wie die beiden so schön sagen, sind sie passionsgetrieben und das merkt man auch!

Liebe Antoinette, lieber Martin, ich möchte mich für die Einladung nochmals recht herzlich bedanken und wünsche euch beiden alles Gute für die Zukunft!

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