Wie man durch die Wahl einer SBWL zum Problemlöser wird

Jedes Semester entscheiden sich die höhersemestrigen Studierenden für eine SBWL ihrer Wahl. Seit Beginn des Wintersemesters 2017/18 bietet das Institut für Informationswirtschaft die neu gestaltete SBWL Informationswirtschaft (Process- and Knowledge Management) an. Dabei lernen die Studierenden anhand von realen Beispielen, wie man Organisationen fit für eine innovative Zukunft machen kann. Wie das genau aussieht? Wir haben Studierende gefragt,  warum sie diese noch nicht so bekannte SBWL gewählt haben und, welche Einblicke sie dadurch gewonnen haben.

Was lernt man hier eigentlich?

Fabian Diessl: Ich finde man lernt, ein Unternehmen als System wahrzunehmen und betrachtet es dann aus verschiedenen Sichtweisen. Eine Sichtweise kann sein, was sich in den Köpfen der MitarbeiterInnen abspielt, eine andere, wie man das Vorgehen des Unternehmens plant und welche Prozesse sich dabei abspielen. Beides zusammen ergibt einen recht umfangreichen Blick auf das Gesamtsystem.

„Die SBWL hat insgesamt sehr zum Nachdenken angeregt“

Stefanie Sampl: Kurs 2 und 3 sind eher technisch, hier geht es um die Prozesse eines Unternehmens. Kurs 1 und 4 beschäftigen sich mit Wissen an sich. Die SBWL hat insgesamt sehr zum Nachdenken angeregt, das habe ich zu Beginn nicht erwartet.

Man lernt also verschiedene Sichtweisen einzunehmen und wird zum Nachdenken gebracht, aber wie kann man diese Fähigkeiten einsetzen? Habt ihr schon Pläne für eure berufliche Zukunft? Und meint ihr, dass die SBWL Informationswirtschaft euch dabei hilft?

Sarah Renzl: Ich habe das ganze Thema Wissensmanagement ziemlich interessant gefunden. Eigentlich habe ich gedacht, dass man auf diesem Gebiet nicht viele Jobs findet, aber als ich vor kurzem auf der Suche nach Sommerpraktika war, habe ich ein Praktikum bei A1 im Department für Wissensmanagement gefunden und mich gleich dafür beworben. Dass es sogar Sommerpraktika auf dem Gebiet Wissensmanagement gibt hat mich überrascht, ich finde das ziemlich cool.

Magdalena Janczura: Ich bin gerade dabei mich bei McKinsey zu bewerben, wo es einen riesen Bewerbungsprozess gibt. Dabei werden einem unter anderem komplizierte Fragen gestellt und man wird beobachtet, wie man diese Fragen angeht. Es geht nicht darum, ob A oder B richtig ist, sondern welche Perspektiven man hat, welche Denkmuster, welche Herangehensweisen. Entscheidend ist, wie man im Rahmen solcher Problemstellungen agiert. Die SBWL ist da ähnlich, weil sie auch verschiedene Sichtweisen auf eine Fragestellung anbietet.

Marcel Schönherr: Das Wissen, das man in der SBWL bekommt, ist teilweise theoretisch, teilweise praktisch, aber in einem guten Verhältnis. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass ich hier auf jeden Fall sehr viel gelernt habe, das sich auf meine persönliche Basis ausgewirkt hat. Ich habe das Gefühl, dass ich einige Sachen sogar schon in der Arbeit (Telekom) eingebracht habe. Wir haben dort sehr starre Strukturen, die sich über lange Zeit gebildet haben, ganz anders als beispielsweise in einem Start-Up. Ich finde es gut, diesen Oppositionsaspekt in meinen Überlegungen zu haben.

Marcel Schönherr und Magdalena Janzcura haben die SBWL im Wintersemester besucht

Jetzt, kurz vor dem Abschluss der SBWL – was war rückblickend euer persönliches SBWL Highlight?

Sarah Renzl: Das Highlight der SBWL für mich war auf jeden Fall der Praxisbezug in Kurs 4. Wir haben für ein echtes Unternehmen an echten Fragestellungen gearbeitet und das Produkt präsentiert, das hat mich sehr motiviert! Ganz anders, als gewöhnliche Uniprojekte, die nach der Abgabe irgendwo verrotten.

„Das Highlight der SBWL war für mich der Praxisbezug“

Fabian Diessl: Für mich war das auch die Präsentation der Ergebnisse des Praxisprojekts.

Marcel Schönherr: Die SBWL Informationswirtschaft zeichnet aus, dass es super Vortragende gibt, die es schaffen ihr Wissen auf eine ganz andere Weise zu vermitteln, als ich das bisher kannte.

Wenn Ihr die SBWL in 3 Worten beschreiben müsstet, welche wären das?

Sarah Renzl und Stefanie Sampl: Überraschend, motivierend, Anders.

Fabian Diessl: Komprimiert, produktiv, andere Perspektive.

Marcel Schönherr: Interaktiv, innovativ, implizit – Die „3i“ nach Schönherr.

Magdalena Janczura: Innovativ, Wissen, Change.


Klingt interessant?

Das freut uns! Wenn Du auch die SBWL Process and Knowledge Management besuchen willst, melde Dich bis 04.02.2018 im LPIS für die AG 5491 „Einstieg in die SBWL: Informationswirtschaft an. Dort findest du auch alle weiteren Schritte, die für die Aufnahme erforderlich sind.

Genauere Informationen zum Aufbau, den SBWL-Kursen und der Aufnahme in die SBWL findet Ihr auf der Website des Instituts für Informationswirtschaft oder auf der Facebookseite. Unter dem Hashtag #sbwlPKM geben wir dort regelmäßig Einblicke in die SBWL und aktuelle Projekte. Über den Hashtag könnt Ihr auch direkt über die sozialen Medien Eure Erfahrungen aus der SBWL teilen und mit uns in Kontakt treten. Vor kurzem hat auch die ÖH einen Beitrag über die SBWL im Magazin STEIL veröffentlicht, den Beitrag könnt ihr hier nachlesen. Ansonsten freuen wir uns selbstverständlich auch über E-Mails mit Fragen oder Anregungen zur SBWL!

Hier findet ihr übrigens eine Liste mit allen an der WU angebotenen SBWL.

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