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Professor Josef Zechner ist neuer Präsident der Western Finance Association

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Ich freue mich Ihnen mitteilen zu dürfen, dass Josef Zechner, Professor für Finance and Investments am Department of Finance, Accounting and Statistics die Funktion des Präsidenten der Western Finance Association (WFA) übernommen hat. Er ist damit der erste Präsident der WFA, der nicht an einer US- oder kanadischen Universität tätig ist. Dies ist etwas ganz besonderes, da in diesem Zusammenhang die WU maßgeblich am Austausch zwischen Wissenschaft und forschungsorientierter Praxis beteiligt sein wird.

In diesem Sinne möchte ich Prof. Josef Zechner abermals meine besten Wünsche aussprechen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Ihr Christoph Badelt

P.S. Informationen über die diesjährige Jahrestagung der WFA erhalten Sie hier.

Volunteering@WU

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Auch dieses Jahr suchen wir wieder engagierte Studierende als Lernbuddys für das Studienjahr 2014/15, um Kinder und Jugendliche aus Einrichtungen der Caritas Wien und des Österreichischen Roten Kreuzes zu unterstützen. Seit Sommer 2010 trugen bereits über 450 Studierende zu einem besseren Miteinander bei, indem sie Integration in unserer Gesellschaft förderten.

Seit diesem Jahr besteht die Möglichkeit eine zwei-semestrige Teilnahme am Lernbuddy-Programm als freies Wahlfach (4 ECTS) im WU-Studium anerkennen zu lassen. Ausschlaggebend für die Entscheidung als Lernbuddy zu fungieren, sollen jedoch nicht diese 4 ECTS sein. Denn in diesem Programm geht es um viel mehr:

Es geht um Unterstützung, soziale Weiterbildung Ihrerseits, wie auch Ihres Buddys und darum, sich mit komplexen Problemen auseinanderzusetzen und diesen aktiv entgegenzutreten. Ziel ist es, dass alle Teilnehmenden durch das Kennenlernen und Voneinander-Lernen in ihrer persönlichen Entwicklung und ihrem Bildungsweg profitieren: Die Kinder und Jugendlichen erhalten durch den Kontakt zu Ihnen Unterstützung beim Lernen und erleben positive Rollen- und Bildungsvorbilder, indem Sie mit ihnen gemeinsam Zeit verbringen und ihre Interessen sowie Talente fördern.

Mir ist bewusst, dass dieses Projekt Freizeit in Anspruch nimmt, aber Freizeit, die es sich lohnt zu investieren, wie auch dieser bewegende Erfahrungsbericht von Johanna H. zeigt:

Unsere Anfänge

Meine Geschichte mit B. geht nun schon einige Jahre zurück. Kennengelernt haben wir uns beim Lernen-macht-Schule-Tanzcamp in Rauris im Jahr 2011. Damals war sie ein kleines, schüchternes Mädchen. Sie brauchte viel Zeit, um sich an neue Menschen und ein neues Umfeld zu gewöhnen. Ich kann mich noch gut erinnern, als ich sie nach dem gemeinsam verbrachten Sommercamp das erste Mal wieder traf und sie kaum mit mir sprach. So war es anfangs. Wenn wir uns länger nicht gesehen hatten, dauerte es immer wieder eine Zeit lang, bis B. wieder Vertrauen in mich fasste und ungezwungen einfach drauf los plauderte. Mittlerweile sind wir gute Freunde geworden und wenn wir uns mal länger nicht sehen, in den Ferien beispielsweise, dann freuen wir uns umso mehr wieder aufeinander. Auch B. hat sich sehr verändert. Aus ihr ist eine selbstbewusste junge Dame geworden.

Erste Erfolge

Schulisch haben sich schon bald erste Erfolge eingestellt. Seit Herbst geht B. in die Neue Mittelschule und der Übergang von der Volksschule war für sie wider Erwarten problemlos. Gleich zu Jahresbeginn bekam sie in Mathematik einen Einser und war mächtig stolz darauf. Letztes Mal hat sie mir strahlend erzählt, dass mittlerweile in der Schule alle immer von ihr abschreiben wollen – wohl eine völlig neue Erfahrung für sie. Dadurch hat sie ungemein an Selbstvertrauen gewonnen. Außerdem hat sie gelernt, sich zu organisieren. Sie holt sich Hilfe, wenn sie welche braucht und diese neugewonnene Selbstständigkeit ist wohl einer unserer größten gemeinsamen Erfolge.

Und nicht nur ich merke eine deutliche Entwicklung bei B. und anderen Kindern, die von Lernbuddys betreut werden. Auch die Eltern, Lehrer und sonstige Betreuer der Kinder stellen immer wieder erfreut fest, dass sich merklich etwas tut bei den Kindern. Zum Beispiel war B. seit dem Feriencamp 2011 immer wieder bei Tanz- und Singveranstaltungen dabei. Durch diese Art der Freizeitbeschäftigung konnte sie immens viel lernen: Disziplin, Solidarität, Freude an der Bewegung, etc. Das sind nur einige wenige Aspekte, die der Entwicklung eines jungen Menschen sicherlich zuträglich sind. Ihre Freundin S. aus demselben Flüchtlingsheim, die bei einer Logopädin in Behandlung ist, konnte sprachlich große Fortschritte machen. Und so ist die Liste der Menschen, die von dem Lernen macht Schule Programm profitieren, sehr lange…

Ein Lernbuddy ist ein Freund

Anfangs zog B. oft ein Gesicht, wenn sie gerade in aller Seelenruhe fernsah, dann klopfte es und ich stand vor der Tür. Mittlerweile freut sie sich immer auf mich – ein untrügliches Zeichen, dass sie etwas Wichtiges gelernt hat, nämlich, dass Lernen und in der Schule erfolgreich sein auch Spaß machen kann. Doch wir sind mehr als nur Nachhilfelehrerin und Schülerin, wir sind wirklich Freunde. Zwischendurch gehen wir gern gemeinsam ins Kino oder ins Museum, in den Park zum Lernen oder zum Eislaufen. So machen wir beide immer neue Erfahrungen und hören nicht auf, voneinander zu lernen. Immer wieder stelle ich mit Erstaunen fest, dass B. bestimmte Dinge, die für mich selbstverständlich sind und zum Alltag gehören, einfach nicht kennt. Als wir beispielsweise den Film Turbo Schnecke anschauten, erfuhr ich, dass sie noch nie in ihrem Leben einen Rasenmäher live gesehen hatte. Auch Kühe waren etwas völlig Neues für viele der Kinder, die damals 2011 am Tanzcamp teilnahmen.

Als Lernbuddy Teil der Familie

Man kann sagen, mittlerweile gehöre ich sogar zur Familie. So wurde ich letztes Jahr zur Taufpatin von B.´s kleinem Bruder. Dadurch bin ich bei Kindergeburtstagen und sonstigen Familienfeiern oft mit dabei und sogar bei einem Elternabend habe ich B.´s Mutter schon vertreten. Wir haben uns eben wirklich ins Herz geschlossen, sind ein Stück unseres Weges gemeinsam gegangen und es sind all die vielen schönen Momente und die kleinen Erfolge, die man als Lernbuddy mit seinem Schützling feiert, die in Erinnerung bleiben.

Die Bewerbungsfrist für Lernbuddys läuft noch bis 31. Juli. Nähere Informationen finden Sie hier.

Schließen auch Sie Freundschaften für’s Leben – Ihr Lernbuddy wartet bereits :)

Ihr Christoph Badelt

Das erste Jahr am Campus WU

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Ein Jahr ist schneller um, als man zu denken wagt. So neigt sich auch das Studienjahr 2013/2014 zu Ende. Aufgrund unseres Umzuges auf den neuen Campus, war es ein Jahr, geprägt von ersten Erlebnissen: die ersten Eindrücke der neuen Gebäude, die erste Orientierungsphase, die ersten Vorlesungen und Prüfungen in den neuen Lehrräumen, das erste Alumni-Fest auf dem Campus WU,…. Diese Aufzählung könnte noch ewig weitergehen. Aber dieses Studienjahr war nicht nur aufgrund unseres neuen Campus‘ von Bedeutung. Meilensteine für die WU waren das Unterzeichnen eines neuen Double Degrees, der Erhalt des Diploma Supplement Labels, die Einrichtung eines Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeit, wie auch die Enthüllung des NS-Mahnmals, in Erinnerung an die, ab März 1938, vertriebenen oder ermordeten Angehörigen der Hochschule für Welthandel (HWS), der Vorgängerinstitution der WU.

Ein zuvor noch nie dagewesener Erfolg in der 25-jährigen Geschichte von CEMS war der Erhalt dreier „Best-Course“-Auszeichnungen im Bereich des Masterprogramms International Management/CEMS. Zudem gab es mit mehr als 3000 Absolvent/inn/en einen neuen Höchststand der WU.

Auch die Forschung entwickelte sich 2014 weiter. So wurde etwa das neue Christian Doppler Labor eingerichtet, das sich mit rechtlichen Aspekten einer Besteuerung grenzüberschreitender Kapitalflüsse, insbesondere von Zinszahlungen beschäftigt.

Vor etwa einem Jahr, zur Eröffnungsfeier des neuen Campus waren meine Worte: „Vielmehr geht es heute darum, den Beginn einer neuen Ära der WU zu begehen. (…)es geht also primär darum, was in der Zukunft geschehen wird, und nicht so sehr, was in der Vergangenheit geschehen ist. Es geht um einen „Neustart“ („Relaunch“).“ Zurückblickend auf all diese erbrachten Leistungen, ist es mir eine Freude zu sagen – auch wenn nicht alles von Anfang an reibungslos verlief und sich die Türen noch immer schwer öffnen lassen (Ich versichere Ihnen, daran arbeiten wir mit Hochdruck!) – war es doch ein Jahr voller Freuden, wunderbarer (erster) Eindrücke, neuer Errungenschaften – ein Jahr, das ich auf unserem neuen Campus in vollen Zügen genießen durfte. Ich hoffe nun aufrichtig, dass auch bei Ihnen unser erstes Jahr in den neuen Gebäuden bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Schlussendlich wünsche ich allen, die ihren Abschluss bereits in der Tasche haben, auf diesem Weg alles Gute für die Zukunft und ihren weiteren beruflichen Werdegang. All diejenigen, die auf ihren Abschluss noch warten müssen, freue ich mich, nächstes Semester in alter Frische wieder begrüßen zu dürfen! In diesem Sinne: Schöne Ferien bzw. Sommermonate und auf ein neues erfolgreiches Studienjahr, auf unserem wunderschönen Campus!

Ihr Christoph Badelt

Motivationsschreiben: Verlängerung der Einreichfrist

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Aufgrund zahlreicher Anfragen hat das Rektorat entschieden, die Frist für das Hochladen der Motivationsschreiben des Bachelorstudiums Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bis 30.06. zu verlängern.

Aufnahmeverfahren Stufe 1: Das Motivationsschreiben

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Liebe künftige Studierende,

ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass all diejenigen, die sich für das Bachelorstudium Wirtschafts- und Sozialwissenschaften registriert haben, noch bis 10. Juni Zeit haben, ein Motivationsschreiben zu verfassen und im Online-Bewerbungstool einzufügen. Das Motivationsschreiben soll nicht mehr als 1500 Zeichen beinhalten – gemäß dem Motto: In der Kürze liegt die Würze!

Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen, viel Erfolg und freue mich, Sie bald als neues Mitglied der Wirtschaftsuniversität Wien begrüßen zu dürfen!

Ihr Christoph Badelt