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Studium an der WU: Interessieren, informieren, losstarten!

Vizerektorin für Lehre, ao.Prof. Edith Littich

Die Vizerektorin für Lehre, Edith Littich, zum Aufnahmeverfahren für das Bachelorstudium Wirtschafts- und Sozialwissenschaften:

Das Studium der Wirtschaftswissenschaften beginnt nicht am 1. Oktober, wie Sie vielleicht denken. Nein, es „läuft“ bereits seit 1. März, dem Start der Registrierung. WU-interne Untersuchungen haben ergeben, dass gerade der Einstieg entscheidend für den Studienverlauf ist: Studierende, die schon am Anfang genau Bescheid wissen, was sie erwartet und was sie wollen, haben die besten Chancen, das Studium erfolgreich abzuschließen. Diejenigen, die gleich losstarten und die Lehrveranstaltungen im ersten Semester positiv absolvieren, haben längerfristig die Nase vorn.

Daher unsere Empfehlung: Interessieren Sie sich, informieren Sie sich! Falls Sie Ihre Eignung für das WU-Studium testen wollen, so können Sie dies mittels Self Assessment Test tun: Fit4WU. Und wie wäre es mit einem persönlichen Besuch an unserem attraktiven Standort, um frische Campus-Luft zu schnuppern?

Nach dem 15. Mai ist es zu spät

Auch wenn Sie nur mit dem Gedanken spielen, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zu studieren, sollten Sie sich unbedingt bewerben. Das gilt auch für Studierende, die von Wirtschaftsrecht auf Wirtschafts- und Sozialwissenschaften wechseln wollen. Oder die planen, erst im Sommersemester 2015 mit WISO zu beginnen. Denn nach dem 15. Mai ist es zu spät. Ausnahmslos. An diesem Tag endet die Frist für die Online-Registrierung zur Teilnahme am Aufnahmeverfahren.

Die Erfahrung vom Vorjahr zeigt, dass viele potentielle Studierende zu spät auf das damals neue Prozedere aufmerksam wurden. Jene, die sich erst im Juni meldeten, konnten leider nicht mehr registriert werden. Heuer werden bereits zum zweiten Mal 3.674 Studienplätze mittels Aufnahmeverfahren vergeben. Sofern es mehr Studienbewerber/innen gibt als Studienplätze, findet am 8. Juli eine Aufnahmeprüfung statt.

Wir freuen uns jedenfalls auf eine rege Beteiligung am Aufnahmeverfahren und wünschen Ihnen alles Gute!

Weitere Infos finden Sie hier

Die WU pflanzt sich fort

Die Baustelle südwestlich vom Campus steht selbst bei Kälte und Schneefall nicht still. Vielleicht haben Sie bemerkt, wie schnell das Gebäude in die Höhe schießt. Bald wird das Riesenrad aus dem Blickfeld jener WU-Mitarbeiter/inn/en verschwinden, die vom AD- bzw. D3-Gebäude in diese Richtung sehen – so sie denn jemals von ihren Schreibtischen aufblicken.

Die Baufortschritte sind für die WU weniger aus blicktechnischen Gründen relevant; vielmehr hat die Universität auf dem Nachbargrundstück investiert, um Raumreserven für die Zukunft zu schaffen. Damit wurde eine einmalige Chance wahrgenommen, direkt neben dem Campus ein zusätzliches Departmentgebäude zu errichten, das so wie die bereits vorhandenen funktionieren soll.

Die WU hat dadurch die Möglichkeit, zusätzliche Lehrräume zu schaffen und zusätzliches Personal unterzubringen, das aufgrund der ab 2013 gültigen Leistungsvereinbarungen eingestellt wird, dem mit dem Bund verhandelten leistungsorientierten Budget.

Universitätskomplex aus drei Teilen

Gebaut wird – von der „Hochschulstandort Wien/Messestraße Projektentwicklung GmbH“ (HSW) – ein Universitätskomplex aus drei Teilen, in dem neben der WU auch die Sigmund Freud Universität (SFU) und ein Boarding House der Akademikerhilfe Platz finden werden. Die Inbetriebnahme des Komplexes ist für 2015 geplant.

Die Bruttogeschossfläche des WU-Anteils beträgt 10.500 Quadratmeter, der Kaufpreis 24,9 Millionen Euro. Das Kuratorium zur Förderung der Wirtschaftsuniversität hat einen Teil der benötigten finanziellen Mittel aufgebracht, der Rest wird aus Reserven der Wirtschaftsuniversität finanziert. Auf diese Weise konnte die Universität das neue Gebäude ohne Inanspruchnahme zusätzlicher Budgetmittel des Bundes anschaffen.

Interview in “Die Presse”: “Ich beginne jetzt, den Spieß umzudrehen”

Rektor_nachdenklich_kleinLiebe Leserinnen und Leser,

ich darf Sie heute auf ein Interview aufmerksam machen, das ich der Tageszeitung ”Die Presse” anlässlich der bevorstehenden Eingliederung der Wissenschaftsagenden ins Wirtschaftsministerium gegeben habe.

Nachzulesen unter diesem Link

Bekenntnis der WU zur Nachhaltigkeit wird mit Leben erfüllt

„Rethink Economy“ – dieses neue Motto der WU heißt nicht, dass alles anders werden muss. Aber es heißt, dass vieles überdacht werden muss, was die Wirtschaft und die Wissenschaft von der Wirtschaft angeht. Die Finanzkrise, der Klimawandel, globale Entwicklungsfragen – all das fordert dazu auf, Wirtschaft neu zu denken. Die Gesellschaft erwartet das von uns: Sie will von einer Universität, dass sie über Lösungen für sozioökonomische und ökologische Probleme forscht und die Ergebnisse dieser Forschung an ihre Studierenden weitergibt.

Wichtige Stichworte in diesem Zusammenhang sind Innovationsforschung, Demographie, Informationsökonomie oder die Zukunft der Finanzindustrie. Ein weiterer zentraler Begriff ist die Nachhaltigkeit. Nachhaltige Entwicklung ist heute ein akzeptiertes gesellschaftliches Leitbild, das für das Handeln von Staaten, Unternehmen, Bürgerinnen und Bürgern und auch von Hochschulen große Bedeutung hat. Auch die WU bekennt sich zu diesem Leitbild. Sowohl in unserem Entwicklungsplan als auch in der Leistungsvereinbarung mit dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung ist festgehalten, dass wir der Nachhaltigkeit in Zukunft besondere Aufmerksamkeit widmen werden.

Wichtiger Aspekt in Forschung und Lehre

Wie in jeder Organisation entscheidet sich im „Kerngeschäft“, ob Nachhaltigkeit authentisch und glaubwürdig ist. Im Falle einer Universität sind das Lehre und Forschung. Was Studierende an der WU lernen, was sie „mitnehmen“, wie breit ihr Horizont nach dem Studium ist – all das sind Themen, die für die Nachhaltigkeit an der WU von entscheidender Bedeutung sind. Wie an jeder Universität basiert Lehre auch an der WU auf Forschung. Nur wo exzellente Nachhaltigkeitsforschung stattfindet, kann Nachhaltigkeit auch in der Lehre auf höchstem Niveau vermittelt werden. Die Voraussetzungen dafür an der WU sind gut: Bereits jetzt spielt das Thema in Lehre und Forschung eine wichtige Rolle.

Ökologische Ökonomik, Unternehmensverantwortung, Governance, Logistik – all das sind Stichworte, zu denen an der WU bereits aktiv zu Nachhaltigkeitsthemen geforscht wird. Die Weiterentwicklung dieses Bereiches wollen wir fördern. Das Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit hat für Anfang Dezember einen Workshop organisiert, bei dem es um „Nachhaltigkeitsbezogene Forschung an der WU“ geht. Die Veranstaltung richtet sich an alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der WU und verfolgt mehrere Ziele: gegenseitiges Kennenlernen, Gedankenaustausch, Sammlung bereits bestehender Nachhaltigkeits-Aktivitäten, bessere Vernetzung dieser Aktivitäten sowie das Ausloten des Potenzials gemeinsamer nachhaltigkeitsbezogenen Forschungsaktivitäten. Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich auch an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die (noch) nicht zu Nachhaltigkeitsthemen forschen, aber ein Interesse an einem der vielen Forschungsbereiche mit einem Bezug zur Nachhaltigkeit haben oder den Nachhaltigkeitsaspekt stärker in Ihre Forschungsaktivitäten integrieren möchten. Auf diesem Event aufbauend wird es Anfang 2014 einen weiteren vertiefenden Workshop zum Thema geben.

Interdisziplinär & innovativ

Auch in der Lehre tut sich bereits einiges. Zwei Beispiele: Die Lehrveranstaltung „Zukunftsfähiges Wirtschaften I“ macht Studierende mit grundlegenden Fragen der Nachhaltigkeit vertraut. Hier hatten wir allein im vergangenen Sommersemester über 2.800 Studierende, die diesen Kurs abgeschlossen haben. Die vertiefende Lehrveranstaltung „Zukunftsfähiges Wirtschaften II“ haben in den letzten Semestern je etwa 800 Studierende besucht. Und: Mit dem Programm „Socio-Ecological Economics and Policy“ bieten wir einen innovativen Masterstudiengang zum Thema Nachhaltigkeit an. Dieses interdisziplinäre Programm lehrt Studierende, soziale, ökologische und ökonomische Problemstellungen und Krisenerscheinungen mit ihren Interdependenzen zu analysieren. Studierende werden befähigt, unterschiedliche Theorieansätze und Disziplinen für die Analyse und Bearbeitung relevanter Zukunftsfragen anzuwenden. In Zusammenarbeit mit engagierten Studierenden erstellt das Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit gerade eine Liste mit weiteren zahlreichen Lehrangeboten, in denen das Nachhaltigkeitsthema eine Rolle spielt.

Sie sehen: Die WU bekennt sich nicht nur zur Nachhaltigkeit – sie setzt auch klare Aktionen, um dieses Bekenntnis mit Leben zu erfüllen. Auch hier gilt der Satz von Erich Kästner: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Lehren und Lernen am neuen Campus – Wir haben uns gut eingelebt

Die Vizerektorin für Lehre, Edith Littich, zieht im neuesten WU-Blogbeitrag eine erste Zwischenbilanz: Das Wintersemester 2013/14 ist reibungslos angelaufen.

Vizerektorin für Lehre, ao.Prof. Edith Littich

Der Lehr- und Studienbetrieb auf dem neuen Campus, der am 4. Oktober eröffnet wurde, ist in vollem Gange. Wir freuen uns, dass zu gleich zu Beginn sowohl die Liveübertragungen als auch der Prüfungsbetrieb reibungslos funktioniert haben. In diesen Wochen haben nun alle Studierenden und Lehrenden Gelegenheit, die Lehr- und Lernbedingungen und die sonstige Infrastruktur am neuen Campus selbst hautnah zu erleben. Es hat sich bereits gezeigt, dass die Lehre in den neuen Hörsälen und Seminarräumen mit innovativer Medientechnik nicht nur die Studierenden, sondern auch die Lehrenden begeistert. Viele Mails der letzten Zeit loben das „hervorragende Lehrambiente“, oder die Absender/innen finden es am neuen Campus „einfach nur cool“. Im Sommer besuchten die Vortragenden Schulungen, um den Umgang mit dem Smartboard zu lernen und die Möglichkeiten neuer Lehrsettings kennenzulernen (Doppelprojektionen, U-förmig bestuhlte Harvard-Hörsäle, Projekträume für Breakout-Situationen).

Für Studierende, die sich gezielt für Lehrveranstaltungen und Prüfungen vorbereiten, bietet der Campus ebenfalls viel Neues. Neben den Selbststudienplätzen an den schönsten Orten im Bibliothekszentrum mit Blick in den grünen Prater und den Spezialbibliotheken gibt es auch viel Raum zum Lernen im Teaching Center. Besonders beliebt scheinen die Plätze oberhalb des Audimax zu sein, die bereits vor der Eröffnung von vielen zum Lernen genutzt wurden. Für Gruppenarbeiten und Lernen in Teams stehen ab sofort buchbare Projekträume zur Verfügung. Auch das Sprachlernzentrum hat größere und attraktivere Räume erhalten, in denen Studierende allein oder in Tandems Fremdsprachen mithilfe modernster Technik lernen können.

Das studentische Leben besteht aber auch aus Begegnung und Kommunikation außerhalb des Hörsaals – dazu laden die vielen Plätze im Freien ein, die in den letzten schönen Herbsttagen rege frequentiert werden. Die neuen Lounges für Studierende, die Mensa und die anderen Lokale am Campus sind weitere Orte, um einander zu treffen, zu reden und – natürlich auch – sich zu erholen.

Tragen wir gemeinsam dazu bei, dass dieser Campus ein angenehmer und motivierender Ort zum Lehren und Lernen für alle WU-Angehörigen wird!

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