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Sommeruni sponsored by Allianz

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Liebe Studierende,

ich möchte Sie persönlich daran erinnern, dass Sie sich ab heute wieder für die Sommeruniversität sponsored by Allianz, das Studienbeschleunigungsprogramm, anmelden können.

Mit diesem Programm bieten wir Ihnen die Möglichkeit, bereits vor Studienbeginn, geblockt, innerhalb weniger Tage oder Wochen, Lehrveranstaltungen zu absolvieren. Prüfungen dieser Lehrveranstaltungen finden vorwiegend in der ersten Prüfungswoche, Anfang Oktober, des Wintersemesters statt.

Ich möchte Ihnen unser Studienbeschleunigungsprogramm ans Herz legen, um Studienverzögerungen zu vermeiden bzw. um die Studiendauer zu verkürzen – für ganz Eilige. Es werden vor allem Lehrveranstaltungen angeboten, die während des Semesters ausgebucht waren und für die dementsprechend große Nachfrage besteht. Zudem war es uns ein Anliegen ein Angebot an Blockveranstaltungen für alle Berufstätigen unter Ihnen zu schaffen.

Das Angebot unserer Sommeruniversität, erstmals mit freundlicher Unterstützung der Allianz Gruppe in Österreich, finden Sie hier.

Ihr Christoph Badelt

WU Campus Days

Liebe Erstsemestrige,

heute starten an der WU die alljährlichen Campus Days. Dies möchte ich zum Anlass nehmen, Sie recht herzlich zu einem unserer Campus Days, der Willkommensveranstaltung für Studienbeginner/innen, einzuladen. Denn gerade, wenn man neu an der WU ist und ein Studium beginnt, stellen sich viele offene Fragen. Daher organisiert das Team der Studieninformation mit der ÖH WU gemeinsam die Campus Days. So versuchen wir Ihnen einen bestmöglichen Start ins Studium zu geben und bereits vorab anfallende Fragen – egal ob zum Studienfach, zur Kurs- & Prüfungsanmeldung, zu Learn@WU oder dem Leben am Campus WU – zu beantworten. Nutzen Sie die Chance und vernetzen Sie sich gleich vor Studienbeginn mit anderen Studierenden und machen Sie sich gemeinsam auf den Weg Ihrer Studienreise.

Mehr Informationen zu den Campus Days finden Sie hier.

Ihr Christoph Badelt

“ideas4future” – die Verwaltung von morgen

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Von der Verwaltungsmesse zum Bundespräsidenten – dies schafften vier WU-Studierende: Daniela Groh, Barbara Herbolzheimer, Patrick Tauber und Verena Weixlbraun. Dem WU-Team des „ideas4future“-Wettbewerbs gelang es mit ihrem Projekt „European Governmental Cooperation“, einem Onlinetool bei dem die EU-weite Vereinheitlichung von Verwaltungsverfahren im Vordergrund steht, den ersten Platz zu belegen.

Natürlich möchte ich ein großes Lob sowie herzliche Glückwünsche den Gewinnerinnen und dem Gewinner aussprechen! Ich bin stolz auf den Ideenreichtum, den Studierende der WU an den Tag legen!

Wenn auch Sie mehr über „ideas4future“ erfahren möchten, können Sie dies im Erfahrungsbericht der glücklichen Gewinner/innen:

c Regina Aigner, BKA

Foto: Regina Aigner, BKA

Verwaltungsmesse ermöglicht „behind the scenes“ mit Finanzstaatssekretärin Steßl
Die größte Hürde war bereits überwunden. Anlässlich der heurigen Verwaltungsmesse veranstaltete das Bundeskanzleramt den studentischen Ideenwettbewerb „ideas4future – die Verwaltung von morgen”. Zentrale zu bearbeitende Fragestellungen waren, wie eine Verwaltung der Zukunft angesichts veränderter gesellschaftlicher Rahmenbedingungen aussehen und arbeiten wird und wie sich die Struktur des Verwaltungsapparats verändern wird. Studierende der SBWL „Public Management” beteiligten sich mit zwei Einreichungen. Das Projekt unseres Teams „European Governmental Cooperation” wurde durch eine unabhängige Fachjury zu einem von drei Siegerprojekten gewählt. Als Preis haben wir, Daniela Groh, Barbara Herbolzheimer, Patrick Tauber und Verena Weixlbraun ein „behind the scenes”, das Kennenlernen eines Arbeitstages von Finanzstaatssekretärin Mag.a Sonja Steßl, gewonnen. Am 17. Juni 2014 war schließlich der Tag gekommen, er sollte uns Einblicke in den Alltag der Jungpolitikerin ermöglichen.

Copyright: Regina Aigner, BKA

Foto: Regina Aigner, BKA

Kennenlernen beim Ministerrat
Anlässlich des im Bundeskanzleramt jeden Dienstag stattfindenden Ministerrates wurden wir von der Finanzstaatssekretärin dort freudig in Empfang genommen und gleich den MinisterkollegInnen vorgestellt. Zu unserer Überraschung ergaben sich Gespräche mit Bundeskanzler Werner Faymann und Minister Rudolf Hundstorfer, bevor uns StS Steßl den Ministerratssaal zeigte. Nach dem Ministerrat durften wir das Pressefoyer besuchen, bei dem die beiden Spiegelminister Reinhold Mitterlehner und Rudolf Hundstorfer Rede und Antwort zu den Themen sichere Gasversorgung sowie Gehaltserhöhungen für parlamentarische MitarbeiterInnen standen.

Copyright: Regina Aigner, BKA

Foto: Regina Aigner, BKA

Die Jungpolitikerin ganz persönlich
Nach einer Führung durch das Bundeskanzleramt, bei der wir am Grünen Tisch im Kabinett des Bundeskanzlers Platz nehmen durften, wurden wir von Sonja Steßl zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen. Die private Atmosphäre während des vorzüglichen Essens bot uns die Gelegenheit, ungezwungen mit der Politikerin zu plaudern.

 

 

Foto: Andy Wenzel, BKA

Foto: Andy Wenzel, BKA

Heinz Fischer hinter der Tapetentür
Gekrönt wurde der Tag von einem Treffen mit dem Bundespräsidenten. Herzlich wurden wir von Heinz Fischer und seiner Pressesprecherin im Zeremonienzimmer der Hofburg empfangen, das sonst nur Staatsbesuchen und offiziellen Feierlichkeiten vorbehalten ist. Überraschend wurde uns die Tapetentür geöffnet und wir durften das Büro des Bundespräsidenten betreten. Dort erzählte er von Treffen mit Staats- und Regierungschefs anderer Länder und zeigte mit Freude private Familienfotos. Besonderen Dank möchten wir Frau Mag.a Franz (BKA) für die Organisation sowie Frau Mag.a Egger-Peitler (WU) für die Betreuung des Projekts European Governmental Cooperation zum Ausdruck bringen. Wir hatten stets den Eindruck, dass die Staatssekretärin und ihr Team um unser Wohlergehen bemüht sind und es ihnen ein Anliegen war, den Tag für uns facettenreich und informativ zu gestalten. Der Tag wird uns lange in Erinnerung bleiben, wir hatten viel Spaß und es war eine tolle Erfahrung.

Das Projekt des Studierendenteams
European Governmental Cooperation hat die EU-weite Vereinheitlichung von Verwaltungsverfahren unter Heranziehung eines Onlinetools zum Gegenstand. Sowohl BürgerInnen, als auch sämtliche Behörden können durch dieses auf vereinheitlichte Dokumente zugreifen. Daraus erfolgt eine Vereinfachung für die BürgerInnen, eine Entlastung der Verwaltung und die weitere Verwirklichung der Grundfreiheiten der Europäischen Union.

Foto: Regina Aigner, BKA

Foto: Regina Aigner, BKA

 

 

Professor Josef Zechner ist neuer Präsident der Western Finance Association

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Ich freue mich Ihnen mitteilen zu dürfen, dass Josef Zechner, Professor für Finance and Investments am Department of Finance, Accounting and Statistics die Funktion des Präsidenten der Western Finance Association (WFA) übernommen hat. Er ist damit der erste Präsident der WFA, der nicht an einer US- oder kanadischen Universität tätig ist. Dies ist etwas ganz besonderes, da in diesem Zusammenhang die WU maßgeblich am Austausch zwischen Wissenschaft und forschungsorientierter Praxis beteiligt sein wird.

In diesem Sinne möchte ich Prof. Josef Zechner abermals meine besten Wünsche aussprechen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Ihr Christoph Badelt

P.S. Informationen über die diesjährige Jahrestagung der WFA erhalten Sie hier.

Volunteering@WU

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Auch dieses Jahr suchen wir wieder engagierte Studierende als Lernbuddys für das Studienjahr 2014/15, um Kinder und Jugendliche aus Einrichtungen der Caritas Wien und des Österreichischen Roten Kreuzes zu unterstützen. Seit Sommer 2010 trugen bereits über 450 Studierende zu einem besseren Miteinander bei, indem sie Integration in unserer Gesellschaft förderten.

Seit diesem Jahr besteht die Möglichkeit eine zwei-semestrige Teilnahme am Lernbuddy-Programm als freies Wahlfach (4 ECTS) im WU-Studium anerkennen zu lassen. Ausschlaggebend für die Entscheidung als Lernbuddy zu fungieren, sollen jedoch nicht diese 4 ECTS sein. Denn in diesem Programm geht es um viel mehr:

Es geht um Unterstützung, soziale Weiterbildung Ihrerseits, wie auch Ihres Buddys und darum, sich mit komplexen Problemen auseinanderzusetzen und diesen aktiv entgegenzutreten. Ziel ist es, dass alle Teilnehmenden durch das Kennenlernen und Voneinander-Lernen in ihrer persönlichen Entwicklung und ihrem Bildungsweg profitieren: Die Kinder und Jugendlichen erhalten durch den Kontakt zu Ihnen Unterstützung beim Lernen und erleben positive Rollen- und Bildungsvorbilder, indem Sie mit ihnen gemeinsam Zeit verbringen und ihre Interessen sowie Talente fördern.

Mir ist bewusst, dass dieses Projekt Freizeit in Anspruch nimmt, aber Freizeit, die es sich lohnt zu investieren, wie auch dieser bewegende Erfahrungsbericht von Johanna H. zeigt:

Unsere Anfänge

Meine Geschichte mit B. geht nun schon einige Jahre zurück. Kennengelernt haben wir uns beim Lernen-macht-Schule-Tanzcamp in Rauris im Jahr 2011. Damals war sie ein kleines, schüchternes Mädchen. Sie brauchte viel Zeit, um sich an neue Menschen und ein neues Umfeld zu gewöhnen. Ich kann mich noch gut erinnern, als ich sie nach dem gemeinsam verbrachten Sommercamp das erste Mal wieder traf und sie kaum mit mir sprach. So war es anfangs. Wenn wir uns länger nicht gesehen hatten, dauerte es immer wieder eine Zeit lang, bis B. wieder Vertrauen in mich fasste und ungezwungen einfach drauf los plauderte. Mittlerweile sind wir gute Freunde geworden und wenn wir uns mal länger nicht sehen, in den Ferien beispielsweise, dann freuen wir uns umso mehr wieder aufeinander. Auch B. hat sich sehr verändert. Aus ihr ist eine selbstbewusste junge Dame geworden.

Erste Erfolge

Schulisch haben sich schon bald erste Erfolge eingestellt. Seit Herbst geht B. in die Neue Mittelschule und der Übergang von der Volksschule war für sie wider Erwarten problemlos. Gleich zu Jahresbeginn bekam sie in Mathematik einen Einser und war mächtig stolz darauf. Letztes Mal hat sie mir strahlend erzählt, dass mittlerweile in der Schule alle immer von ihr abschreiben wollen – wohl eine völlig neue Erfahrung für sie. Dadurch hat sie ungemein an Selbstvertrauen gewonnen. Außerdem hat sie gelernt, sich zu organisieren. Sie holt sich Hilfe, wenn sie welche braucht und diese neugewonnene Selbstständigkeit ist wohl einer unserer größten gemeinsamen Erfolge.

Und nicht nur ich merke eine deutliche Entwicklung bei B. und anderen Kindern, die von Lernbuddys betreut werden. Auch die Eltern, Lehrer und sonstige Betreuer der Kinder stellen immer wieder erfreut fest, dass sich merklich etwas tut bei den Kindern. Zum Beispiel war B. seit dem Feriencamp 2011 immer wieder bei Tanz- und Singveranstaltungen dabei. Durch diese Art der Freizeitbeschäftigung konnte sie immens viel lernen: Disziplin, Solidarität, Freude an der Bewegung, etc. Das sind nur einige wenige Aspekte, die der Entwicklung eines jungen Menschen sicherlich zuträglich sind. Ihre Freundin S. aus demselben Flüchtlingsheim, die bei einer Logopädin in Behandlung ist, konnte sprachlich große Fortschritte machen. Und so ist die Liste der Menschen, die von dem Lernen macht Schule Programm profitieren, sehr lange…

Ein Lernbuddy ist ein Freund

Anfangs zog B. oft ein Gesicht, wenn sie gerade in aller Seelenruhe fernsah, dann klopfte es und ich stand vor der Tür. Mittlerweile freut sie sich immer auf mich – ein untrügliches Zeichen, dass sie etwas Wichtiges gelernt hat, nämlich, dass Lernen und in der Schule erfolgreich sein auch Spaß machen kann. Doch wir sind mehr als nur Nachhilfelehrerin und Schülerin, wir sind wirklich Freunde. Zwischendurch gehen wir gern gemeinsam ins Kino oder ins Museum, in den Park zum Lernen oder zum Eislaufen. So machen wir beide immer neue Erfahrungen und hören nicht auf, voneinander zu lernen. Immer wieder stelle ich mit Erstaunen fest, dass B. bestimmte Dinge, die für mich selbstverständlich sind und zum Alltag gehören, einfach nicht kennt. Als wir beispielsweise den Film Turbo Schnecke anschauten, erfuhr ich, dass sie noch nie in ihrem Leben einen Rasenmäher live gesehen hatte. Auch Kühe waren etwas völlig Neues für viele der Kinder, die damals 2011 am Tanzcamp teilnahmen.

Als Lernbuddy Teil der Familie

Man kann sagen, mittlerweile gehöre ich sogar zur Familie. So wurde ich letztes Jahr zur Taufpatin von B.´s kleinem Bruder. Dadurch bin ich bei Kindergeburtstagen und sonstigen Familienfeiern oft mit dabei und sogar bei einem Elternabend habe ich B.´s Mutter schon vertreten. Wir haben uns eben wirklich ins Herz geschlossen, sind ein Stück unseres Weges gemeinsam gegangen und es sind all die vielen schönen Momente und die kleinen Erfolge, die man als Lernbuddy mit seinem Schützling feiert, die in Erinnerung bleiben.

Die Bewerbungsfrist für Lernbuddys läuft noch bis 31. Juli. Nähere Informationen finden Sie hier.

Schließen auch Sie Freundschaften für’s Leben – Ihr Lernbuddy wartet bereits :)

Ihr Christoph Badelt