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Posts Tagged ‘ Freiwilligenprogramm ’

Volunteering@WU: Lernen und Integration durch Austausch

Volunteering@WU ist ein 2010 entstandenes Freiwilligenprogramm der WU, das Studierenden die Möglichkeit bietet, sich im Sozial- und Bildungsbereich ehrenamtlich zu engagieren. Bewerbungen sind noch bis 31. Juli möglich. Details zum Programm erfahren Sie diesmal auf unserem WU-Blog.

Als erstes Projekt wurde 2010 auf Initiative der WU, Caritas Wien und REWE Group Lernen macht Schule ins Leben gerufen. Seit 2011 kooperiert die Initiative auch mit der Aktion “Lernhaus” des Österreichischen Roten Kreuzes sowie dem ScienceCenter-Netzwerk.

Unterstützung für junge Menschen

Bei Volunteering@WU werden junge Menschen, die Bedarf an Wiederholung bzw. Vertiefung des Lernstoffes im Rahmen ihrer Ausbildung haben und in finanziell und sozial mehrfach belasteten Situationen leben, noch nicht lange in Österreich sind (Migrant/inn/en, Asylwerber/innen, Flüchtlinge), geringe Deutschkenntnisse haben oder mehr Kontakt innerhalb der Gesellschaft suchen, unterstützt.

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Lernbuddy – mehr als klassische Nachhilfe

Karin Dobernig ist seit Oktober 2010 im Doktorratsstudium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der WU inskribiert und arbeitet zudem als Forschungsassistentin am Institut für Regional- und Umweltwirtschaft. Wir freuen uns sehr, dass sie ihre Erfahrungen als Lernbuddy im Rahmen des Freiwilligenprogramms der WU auch auf diesem Weg mit uns teilt.

Bis 31. Juli kann man sich noch für das Freiwilligenprogramm Volunteering@WU bewerben und so Personen aus sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen unterstützen. Alle Informationen zur Bewerbung finden Sie hier.

Bereits in jenem Moment als ich zum ersten Mal auf das Volunteering@WU-Programm aufmerksam wurde wusste ich – da möchte ich mitmachen! Genau diesen Aspekt hatte ich nämlich schon lange vermisst – dass Studierende im Zuge ihres Universitätsstudiums angehalten und gefördert werden, sich sozial zu engagieren. Dabei sollte gerade in der Studienzeit nicht nur fachliches Wissen angereichert, sondern auch die eigene Persönlichkeit und das Wertesystem gestärkt werden.

Die Ausbildung zum Lernbuddy

Umso schöner war es für mich, die Lernbuddies die ich im Zuge meiner Ausbildung kennenlernen durfte als eine Gruppe von engagierten, warm‐ und offenherzigen jungen Menschen zu erleben. Nach den ersten Seminartagen wurde deutlich, dass die Organisator/inn/en ungemein bemüht sind, alle Teilnehmer/innen so gut wie möglich auf die Tätigkeit als Lernbuddy vorzubereiten. Es wurde auch klar, dass es um mehr gehen sollte als klassische Nachhilfe – vielmehr sollten wir Ansprech- und Bezugspersonen für junge Menschen werden, die in schwierigen und für unsereins manchmal kaum vorstellbaren Lebensumständen aufwachsen.

Meine “Schützlinge”

Gegen Ende des Seminars habe ich erfahren welche Kinder ich im kommenden Semester betreuen würde – zwei 8-jährige aufgeweckte Buben aus Tschetschenien. Natürlich war ich mehr als aufgeregt vor dem ersten Treffen. Einerseits verspürte ich kindliche Neugierde aber auch bereits ein gewisses Verantwortungsgefühl hinsichtlich meiner neuen Rolle. Andererseits war ich auch ein bisschen unsicher. Würden sie mich als neue Bezugsperson überhaupt akzeptieren? Wusste ich denn eigentlich was Jungs in diesem Alter interessant und cool finden? Schließlich wollte ich nicht völlig unwissend und langweilig daherkommen.

Überraschungseier und UNO als Eisbrecher

Letztendlich hab ich mich auf mein Bauchgefühl verlassen und im Supermarkt zu den Überraschungseiern gegriffen, die schon mich in meiner Kindheit begeistert haben, und das gute, alte UNO Kartenspiel aus dem Regal hervorgekramt. Das erste Treffen mit den beiden Buben war gezeichnet von anfänglicher Schüchternheit, vorsichtigem Abtasten aber auch Offenheit und Neugierde. Als ich jedoch meine Mitbringsel ausgepackt hatte, wurden die Kinderaugen und das Lächeln ganz groß – Volltreffer!

Üben und Ausflüge

Seit jenem Tag sind mir die beiden Buben mit jedem Treffen mehr ans Herz gewachsen. Wir haben nicht nur Multiplizieren und Dividieren geübt und uns über die Unlogik der deutschen Artikel gewundert, sondern vor allem unglaublich viel Spaß gehabt. Sei es der Spaziergang zum nahegelegenen Eissalon, der sich fast schon zum wöchentlichen Ritual entwickelt hat, ein gemeinsamer Ausflug in den Klettergarten oder ins Schwimmbad, ein erster Kinobesuch oder die geteilte Begeisterung für StarWars und Superhelden – die Ideen und die Freude sind uns nicht ausgegangen.

Erweiterung der eigenen Perspektive

Auch wenn ich hoffe, als Lernbuddy ein bisschen positive Energie und Abwechslung in das Leben der beiden Kinder bringen zu können, so sehe ich unsere wöchentlichen Treffen dennoch nicht als altruistischen Akt. Ich nehme selbst viel mit aus der Zeit die wir gemeinsam verbringen, habe viel Spaß und erfreue mich an der Unbeschwertheit und Ehrlichkeit der beiden Buben. Außerdem lässt sich die eigene Perspektive wieder erweitern und zurechtrücken– ist man im Studium und der Arbeit doch oftmals mit Problemen und Herausforderungen konfrontiert deren Wichtigkeit und Bedeutung sich zumindest teilweise relativieren wenn man das Leben durch Kinderaugen und –herzen wahrzunehmen vermag.

Ich werde meine Teilnahme an dem Volunteering@WU Programm auch im kommenden Semester fortsetzen und freue mich schon auf viele weitere lustige und bereichernde Momente. An dieser Stelle möchte ich mich auch ganz herzlich bei Steffi, Paul und Margit für die tolle Unterstützung bedanken!

Wie schon Johann Wolfgang von Goethe so treffend bemerkt hat, sollten Kinder sowohl Wurzeln als auch Flügel mit auf den Lebensweg bekommen. Führt man sich die Geschichten und Alltagssituationen vieler Flüchtlingskinder vor Augen, so wird schnell deutlich, welch wichtige und schöne Rolle man als Lernbuddy im Leben dieser jungen Menschen spielen darf.

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Lernen und Integration – Einsatz gefragt

Mag. Stefanie Mackerle-Bixa, die Leiterin des Projekts Volunteering@WU stellt diesmal das tolle Freiwilligenprogramm der WU näher vor und hofft auf Ihre Unterstützung.

Seit 2010 gibt es Volunteering@WU, ein Programm, das Lernen und Integration durch den Austausch von WU-Studierenden und jungen Menschen aus sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen fördern will.

In Kooperation mit der Caritas Wien und dem Österreichischen Roten Kreuz (ÖRK) werden verschiedene Projekte (Lernbuddy-Programm, Sommeraktionen) realisiert, bei denen sich Studierende freiwillig engagieren können. Gesponsert wird Volunteering@WU von der REWE Group.

Den Horizont erweitern, Erfahrungen sammeln und etwas Gutes tun

Ziel ist es, dass alle TeilnehmerInnen durch das Kennenlernen und Voneinander-Lernen profitieren.
Die Kinder/Jugendlichen erhalten durch den Kontakt zu WU-Studierenden kostenlose Unterstützung beim Lernen und erleben Vorbilder, die mit ihnen gemeinsam Zeit verbringen. Damit sollen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unterstützt werden, die aufgrund von Armut und sozialer Exklusion große Barrieren im Zugang zu Bildung überwinden müssen.

Die WU-Studierenden profitieren ebenfalls: Sie haben durch die freiwillige Tätigkeit die Möglichkeit, Menschen aus anderen sozialen Schichten und Kulturkreisen kennenzulernen, ihren Horizont zu erweitern sowie ihre pädagogischen, didaktischen und sozialen Kompetenzen weiterzuentwickeln.

Lernbuddy gesucht – Bewerbung bis 31. Juli

Aktuell suchen wir für unser Lernbuddy-Programm wieder TeilnehmerInnen. Die Bewerbung läuft noch bis 31. Juli. Im Rahmen dieses Programms unterstützen WU-Studierende als “Lernbuddies” Kinder und Jugendliche aus Einrichtungen der Caritas Wien und des ÖRK auf regelmäßiger Basis (ein Nachmittag pro Woche) in Hinblick auf deren schulisches und soziales Lernen (Lernhilfe, Freizeitgestaltung).
Nach einer mehrtägigen Ausbildung betreuen die StudentInnen ihre jeweiligen „Buddies“ für ein Studienjahr (Oktober 2011 bis Juni 2012). Die Form der regelmäßigen Unterstützung richtet sich dabei v.a. nach dem Bedarf der Kinder/Jugendlichen/jungen Erwachsenen, so kann Lernen für Prüfungen oder Schularbeiten im Vordergrund stehen, ebenso wie gemeinsame Freizeitgestaltung. Begleitet werden Sie von erfahrenen MitarbeiterInnen der WU und der teilnehmenden NPOs, die sie auf ihre Tätigkeit vorbereiten und vor Ort unterstützen.

Die Sommeraktionen

Im Sommer 2010 fand im Rahmen der jährlichen Sommeraktion ein Lernferiencamp statt, bei dem Studierende und Kinder eine Woche im Nationalpark Hohe Tauern verbrachten, miteinander lernten und Freizeit gestalteten.
Sogar der ORF hat über das Feriencamp berichtet: http://www.wu.ac.at/students/excellence/volunteering/reports

Aktuell findet von 9.-16. Juli ein Tanzprojekt in Kooperation mit “Tanz die Toleranz” statt, bei dem WU-Studierende und Kinder gemeinsam mit einer professionellen Choreographin eine Tanz-Performance einstudieren, die im Herbst 2011 in der Rinderhalle St. Marx vor 1.300 ZuschauerInnen aufgeführt wird.

Die Ausbildung

Sowohl für die Teilnahme am Lernbuddy-Programm als auch für die Sommeraktionen erhalten alle Studierenden eine mehrtägige Ausbildung (psychosoziale und psychodynamische Grundlagen für die Arbeit mit der Zielgruppe, Herausforderungen ehrenamtlicher Arbeit/pädagogische Beziehungsgestaltung, Lernen in der Zweitsprache/Didaktik, Freizeitpädagogik).
Im Rahmen des Lernbuddy-Programms werden die Studierenden zudem über regelmäßige Supervision in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit begleitet und haben die Möglichkeit, ihr Know-How im Rahmen von Fortbildungsangeboten zu vertiefen.

Schöner Erfolg

Seit Sommer 2010 haben sich bereits über 110 Studierende im Rahmen der Volunteering@WU-Projekte für die Unterstützung von rund 180 Kindern und Jugendlichen engagiert. Aufgrund der großen Nachfrage werden im Studienjahr 2011/12 bis zu 100 weitere StudentInnen in das Programm aufgenommen.

Falls Sie Interesse an einer Teilnahme haben, gibt es unter
http://www.wu.ac.at/students/excellence/volunteering nähere Informationen.

Bewerbungen sind unter folgender Adresse möglich: http://www.wu.ac.at/students/excellence/volunteering/admission.

Wir freuen uns auf zahlreiche TeilnehmerInnen.

Seit 2010 gibt es Volunteering@WU, ein Freiwilligenprogramm, das Lernen und Integration durch den Austausch von WU-Studierenden und jungen Menschen aus sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen fördern will.

In Kooperation mit der Caritas Wien und dem Österreichischen Roten Kreuz (ÖRK) werden verschiedene Projekte (Lernbuddy-Programm, Sommeraktionen) realisiert, bei denen sich Studierende freiwillig engagieren können. Gesponsert wird Volunteering@WU von der REWE Group.

Den Horizont erweitern, Erfahrungen sammeln und etwas Gutes tun

Ziel ist es, dass alle TeilnehmerInnen durch das Kennenlernen und Voneinander-Lernen profitieren.

Die Kinder/Jugendlichen erhalten durch den Kontakt zu WU-Studierenden kostenlose Unterstützung beim Lernen und erleben Vorbilder, die mit ihnen gemeinsam Zeit verbringen. Damit sollen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unterstützt werden, die aufgrund von Armut und sozialer Exklusion große Barrieren im Zugang zu Bildung überwinden müssen.

Die WU-Studierenden profitieren ebenfalls: Sie haben durch die freiwillige Tätigkeit die Möglichkeit, Menschen aus anderen sozialen Schichten und Kulturkreisen kennenzulernen, ihren Horizont zu erweitern sowie ihre pädagogischen, didaktischen und sozialen Kompetenzen weiterzuentwickeln.

Lernbuddy gesucht – Bewerbung bis 31. Juli

Lernbuddy.jpgAktuell suchen wir für unser Lernbuddy-Programm wieder TeilnehmerInnen. Die Bewerbung läuft noch bis 31. Juli. Im Rahmen dieses Programms unterstützen WU-Studierende als “Lernbuddies” Kinder und Jugendliche aus Einrichtungen der Caritas Wien und des ÖRK auf regelmäßiger Basis (ein Nachmittag pro Woche) in Hinblick auf deren schulisches und soziales Lernen (Lernhilfe, Freizeitgestaltung).

Nach einer mehrtägigen Ausbildung betreuen die StudentInnen ihre jeweiligen „Buddies“ für ein Studienjahr (Oktober 2011 bis Juni 2012). Die Form der regelmäßigen Unterstützung richtet sich dabei v.a. nach dem Bedarf der Kinder/Jugendlichen/jungen Erwachsenen, so kann Lernen für Prüfungen oder Schularbeiten im Vordergrund stehen, ebenso wie gemeinsame Freizeitgestaltung. Begleitet werden Sie von erfahrenen MitarbeiterInnen der WU und der teilnehmenden NPOs, die sie auf ihre Tätigkeit vorbereiten und vor Ort unterstützen.

Die Sommeraktionen

Lerncamp.jpgIm Sommer 2010 fand im Rahmen der jährlichen Sommeraktion ein Lernferiencamp statt, bei dem Studierende und Kinder eine Woche im Nationalpark Hohe Tauern verbrachten, miteinander lernten und Freizeit gestalteten.

Sogar der ORF hat über das Feriencamp berichtet: http://www.wu.ac.at/students/excellence/volunteering/reports

Aktuell findet von 9.-16. Juli ein Tanzprojekt in Kooperation mit “Tanz die Toleranz” statt, bei dem WU-Studierende und Kinder gemeinsam mit einer professionellen Choreographin eine Tanz-Performance einstudieren, die im Herbst 2011 in der Rinderhalle St. Marx vor 1.300 ZuschauerInnen aufgeführt wird.

Die Ausbildung

Sowohl für die Teilnahme am Lernbuddy-Programm als auch für die Sommeraktionen erhalten alle Studierenden eine mehrtägige Ausbildung (psychosoziale und psychodynamische Grundlagen für die Arbeit mit der Zielgruppe, Herausforderungen ehrenamtlicher Arbeit/pädagogische Beziehungsgestaltung, Lernen in der Zweitsprache/Didaktik, Freizeitpädagogik).

Im Rahmen des Lernbuddy-Programms werden die Studierenden zudem über regelmäßige Supervision in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit begleitet und haben die Möglichkeit, ihr Know-How im Rahmen von Fortbildungsangeboten zu vertiefen.

Schöner Erfolg

Seit Sommer 2010 haben sich bereits über 110 Studierende im Rahmen der Volunteering@WU-Projekte für die Unterstützung von rund 180 Kindern und Jugendlichen engagiert. Aufgrund der großen Nachfrage werden im Studienjahr 2011/12 bis zu 100 weitere StudentInnen in das Programm aufgenommen.

Falls Sie Interesse an einer Teilnahme haben, gibt es unter http://www.wu.ac.at/students/excellence/volunteering nähere Informationen.

Bewerbungen sind unter folgender Adresse möglich: http://www.wu.ac.at/students/excellence/volunteering/admission.

Wir freuen uns auf zahlreiche TeilnehmerInnen.

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