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Researcher of the Month: Günter K. Stahl

Name: Günter K Stahl

Alter: 49

Herkunft/Lieblingsort: Bad Tölz (Oberbayern)

Als Kind wollte ich werden… So ziemlich alle erdenklichen Berufe, außer Lehrer oder Professor (schien mir nicht cool genug…)

Um 9.30 bin ich (beschäftigt mit)… der dritten Tasse Kaffee, egal ob ich im Hörsaal, im Büro oder in Meetings bin.

Hobby: Nichts Spektakuläres – Lesen, Oper, Wein, asiatische abstrakte Kunst, v.a., aus Indonesien, Bali und Vietnam, aber auch Japan (ich habe mir während meiner Zeit in Asien eine Sammlung an Kunstwerken zugelegt, die mich überall hin begleitet hat)

Lieblingsgetränk… Weine aus dem Piemont (v.a. Barolo und Barbaresco)

…konsumiert am liebsten in Gesellschaft von… meiner Frau und Freunden (nicht Tochter – die mag keine alkoholischen Getränke)

 

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Wie konnte die Wissenschaft Ihr Interesse wecken? Was fasziniert Sie so an Ihrem Forschungsbereich?

Die Möglichkeit, sich mit den „großen“, existentiellen Fragen des Lebens zu beschäftigen, etwa der Frage, was verantwortliches/ unverantwortliches Handeln bedeutet und welche Implikationen das für Führung und Management hat (mein aktuelles Forschungsfeld).

Sie haben viele internationale Erfahrungen gesammelt – was hat Sie letztendlich an die WU geführt?

Nach einigen Auslandsstationen – Japan, USA, Singapur, Frankreich – wollten wir unserer Tochter, Hannah Borey, ein stabileres Umfeld bieten, möglichst an einem schönen und interessanten Ort – da kam der Ruf nach Wien gelegen.

Haben Sie in Singapur oder Frankreich im gleichen Themenfeld geforscht? Gestaltet sich Forschung dort anders als hier?

Während meiner Zeit in Singapur hatte ich wenig Zeit für Forschung, weil ich für INSEAD sehr viel in Sachen Executive Education unterwegs war (ca. 180 Tage im Jahr). Die wenige freie Zeit für Forschung habe ich für Projekte verwendet, die einen starken Praxisbezug und internationalen Fokus hatten, etwa ein Projekt zum Thema „Global Talent Management Best Practices“. In Frankreich war ich dann weniger unterwegs und habe mich wieder zurückbesinnt auf meine Wurzeln als Psychologe und angefangen, spannende Themen wie Responsible Leadership, Multiculturalism und Global Mindset Development aufzugreifen und zu erforschen.

Was ist das schönste am Beruf als WissenschaftlerIn?

Die Freiheit.

Was darf an Ihrem Arbeitsplatz einfach nicht fehlen?

Eine Espressomaschine.

Was war für Sie bislang die größte berufliche Herausforderung und die größte private?

Beruflich: Ein Betätigungsfeld zu finden, das es mir erlaubt, mein Interesse für fremde Kulturen, die menschliche Psyche und philosophische Fragen in meine Arbeit einfließen zu lassen. Dafür ist der Beruf eines Hochschullehrers ideal geeignet.

Privat: Meiner Tochter ein guter Vater zu sein.

Worin finden Sie privat Ausgleich zu beruflichen Herausforderung?  

Ich bin kein Mensch, der viel Ausgleich braucht, da ich ja meine persönlichen Interessen quasi zum Beruf gemacht habe (siehe Antwort auf Frage oben). Aber wenn ich ab und zu das Gefühl habe, „abschalten“ zu müssen, verreise ich mit meiner Familie, etwa nach Kambodscha (wo unsere Tochter geboren wurde) oder Singapur (wo wir viele Jahre gelebt haben) oder Japan (wo die Familie lebt, bei der ich fast 2 Jahre, während meines Studiums gewohnt habe) oder einfach nur an einen schönen Ort irgendwo in Österreich (ich bin im Voralpenland aufgewachsen und liebe die Berge).

#wuwien #Interview

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