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Herzlich willkommen auf dem WU-Blog! Hier findet ihr eine Reihe an Blogbeiträgen von Studierenden, ForscherInnen, Lehrenden, Alumni und MitarbeiterInnen – mach mit!

Verbesserung für Studierende durch Umzug

Wie bereits in letzten Blogbeitrag dargestellt, wird auf die WU heuer mit der Übersiedlung auf den neuen Campus eine sehr große Veränderung zukommen. Der Umzug wird zwar die Kapazitätsprobleme der WU nicht lösen, trotzdem wird es auch für Studierende merkliche Verbesserungen geben, die wir Ihnen diesmal näher vorstellen wollen.

Optimierungen für Studierende im Bibliothekssystem

Zum einen wird sich im Bibliothekssystem einiges ändern. Am Campus finden Sie alle zentralen Funktionen im Library & Learning Center (LC) vereint. Durch die Eingliederung der Bestände der früheren Institutsbibliotheken in das neue Bibliothekssystem werden Studierende den Gesamtbestand leichter nutzen können.

Zusammenfassung auf vier Standorte und Selbstverbuchungsverfahren

Das Library and Learning Center von Zaha Hadid (c)Zaha HadidDer gesamte Papierbestand der WU wird in vier Standorten (Bibliothekszentrum, Bibliothek Recht, Bibliothek Sozialwissenschaften und Bibliothek Wirtschaftssprachen) zur Verfügung stehen. Derzeit sind das über 67 Standorte, die Studentinnen und Studenten aufsuchen müssen.

Das Bibliothekszentrum im LC wird die erste Anlaufstelle für Studierende zu Literatur und Fachinformationen sein und enthält außerdem den Undergraduate-Bibliotheksbereich.

Das Entlehnsystem wird auf Selbstverbuchungsverfahren umgestellt. Damit können alle Nutzer/innen Werke eigenständig entlehnen und zurückgeben. Die Terminals für die Selbstverbuchung und das Medien-Rückgabeterminal stehen Ihnen während der Öffnungszeiten zur Verfügung. Die bisherigen Magazinbestände der Bibliothek werden für Studierende ebenfalls frei zugänglich sein. Es muss also nicht mehr auf die Aushebung gewartet werden.

Deutliche Verbesserung der ArbeitsplätzeSelbststudienzonen im LC (c) Zaha Hadid

Durch den Umzug ergibt sich vor allem eine deutliche Verbesserung der Arbeitsplatz-Situation für Studierende. Derzeit stehen unseren Student/inn/en knapp 1.000 Arbeitsplätze zur Verfügung. Am neuen Campus wird es insgesamt rund 3.000 geben. Es gibt unterschiedliche Arten von Arbeitsplätzen, die den Anforderungen der Studierenden gerecht werden und sich grob in zwei Kategorien unterteilen lassen: Selbststudienzonen und Projekträume.

Wie sehen die Selbststudienzonen aus?

Selbststudienzonen im LC (c) Zaha HadidEinerseits wird es flexible Zonen mit kleinen Tischen, die je nach Bedarf angeordnet werden können, geben. Andererseits können die Studentinnen und Studenten fixe Zonen, die überwiegend mit großen Tischen und teilweise mit Strom versorgt sind, nutzen. Alle fixen Tische verfügen über Ausnehmungen zur Sicherung von Notebooks mit Kensingthon Locks. In den Bibliotheken wird es zusätzlich Computerarbeitsplätze und Recherche-PCs geben.

Selbststudienzonen weisen unterschiedliche Charakteristika auf: von leger bis zum klassischen Arbeitsplatz von „lauten“ Zonen für Diskussionen und Projektarbeiten bis zu zwei ganz stillen Räumen im LC. Um in der Bibliothek nicht durch Telefonieren zu stören, werden eigene Telefonierräume eingerichtet.

Was sind Projekträume?Projekträume im LC (c)Boanet

Projekträume sind abgeschlossene Räume für ein oder mehrere Personen. In Räumen, die eine Nutzung ab vier Personen vorsehen, sind bereits Vorkehrungen getroffen, um diese später auch mit moderner Medientechnik (d.h. z.B. mit einem Screen) auszustatten.

Wo befinden sich die Arbeitsplätze?

1.500 Selbststudienplätze befinden sich im Bibliothekszentrum. Derzeit sind das lediglich 630 in der Hauptbibliothek. Im Library and Learning Center wird es Räume geben, in denen eine sehr ruhige Lernatmosphäre vorherrscht, zahlreiche Räume können für Lern- oder Projektgruppen u. ä. gebucht werden. Es wird auch sehr kommunikative Zonen geben, in denen sich auch das Bibliothekscafé befindet.

Weitere Projekträume im LC (c)Boanet

Die übrigen rund 1.500 Arbeitsplätze werden sich auf das Teaching Center und die Departmentgebäude verteilen. Die Nutzung der Arbeitsplätze ist an die Öffnungszeiten der Gebäude bzw. der Bibliotheken gekoppelt.

Generelle Verbesserung der Qualität

Neben dem vielfach vergrößerten Angebot an Plätzen und der unterschiedlichen Ausstattung je Anforderung wird die Raumqualität durch die neuen Gebäude und deren zukunftsorientierter Raumtechnik eine zentrale Verbesserung gegenüber der alten WU darstellen. Die unterschiedlichen Architekturen unterstützen durch gewählte Sitzrichtung, Ausblicke, Lichtdurchflutung, zentrale Kommunikationsknoten etc. die Anforderungen von Studierenden an Lernprozesse optimal.Teaching Center am neuen Campus (c)Boanet

Wenn der Umzug in die neuen Gebäude auch nicht alle Probleme der WU lösen kann, so freuen wir uns dennoch, dass wir für Sie grundlegende Verbesserungen in der Arbeitsplatzsituation herstellen können. Auch das Bibliothekssystem wird am neuen Campus modern und übersichtlich gestaltet sein. Bald ist das letzte Wintersemester an der alten WU vorbei – ab kommendem Wintersemester können Sie alle angesprochenen Vorteile bereits nutzen.

Nähere Infos und auch aktuelle Fotos finden Sie übrigens auf www.campuswu.at oder unter http://www.wu.ac.at/campus/

 Fotos: Zaha Hadid Architects, Boanet
5 Diskussionen über
“Verbesserung für Studierende durch Umzug”
  • Sehr geehrter Rektor,
    sehr geehrtes Team des Projektes,

    ich empfinde Ihre Bestrebungen durchwegs positiv und richtungsweisend.

    Bezüglich des Projektes habe ich noch ein inhaltliches Ansinnen:

    Selbstverständlich ist für uns Studierende eine Bibliothek nicht nur ein Ort, an dem wir uns aufhalten und lernen, sprich: unser Studium vorantreiben.

    Im „Kern“ ist sie eine Quelle für notwendiges Wissen, das uns zugänglich gemacht wird – indem wir Medien ausleihen können.
    Gerade bei den Pflichlektüren, besonders aber bei weiterführender Literatur (auf die zahlreiche Skripten aufbauen) sind vielfach zu wenige Exemplare bzw. veraltete Auflagen vorhanden.

    Auch diesbezüglich sollten Aufstockungen und Aktualisierungen vorgenommen werden!

    Ihre

    Marianne Eitzenberger,
    Studierende WU Wien

    • Sehr geehrte Frau Eitzenberger,

      vielen Dank für Ihre Nachricht. Bitte nehmen Sie in konkreten Fällen, wo Sie bestimmte Literatur vermissen, einen Wunschbucheintrag vor oder senden eine E-Mail an die Bibliothek.

      Leider liegt es vielfach in der Natur der Sache, dass die aktuellen Auflagen ausgeliehen und deshalb nur die alten vorhanden sind. Wir bemühen uns, wenn möglich, die Werke auch als e-book zur Verfügung zu stellen. Auf diese können dann alle gleichzeitig zugreifen. Wir verlinken Pflichtliteratur auch verstärkt direkt mit learn@WU, sofern elektronisch vorhanden.

    • Lieber Roland,

      im Sommer ist es meiner Erfahrung nach nicht schwierig, einen Bibliotheksplatz zu ergattern.

      Jene, die DIESEN Sommer ihre Arbeit verfassen, werden sicherlich mühelos in der „alten Bibliothek“ ihren Platz finden.

      Schwieriger ist es bekanntlich, zu Zeiten des Lehrbetriebes – insbesondere in den Prüfungswochen – überhaupt einen Lernplatz zu finden.
      Laut ÖH stehen im alten Bibliotheksgebäude 600 Lern/Leseplätze zur Verfügung (diese Info weicht also etwas vom Bloginhalt ab), für gut 25.000 Studierende also unfassbar knapp.
      Ich zB warte schon ab 08.30 vor dem Versperrten Eingang, damit ich um 09.00 – bei Aufsperren – meinen Lernplatz habe.

      3000 Plätze sind schon eine WESENTLICHE Verbesserung!

      Ich bin gespannt, wie begehrt diese (nach der Kennenlernphase) tatsächlich sein werden, und ob die Anzahl ausreichend ist.

      Die Richtung stimmt.

      Marianne

    • Sehr geehrter Roland,

      die Lernzonen in der Bibliothek stehen Ihnen grundsätzlich auch im Sommer zur Verfügung. Für einen gewissen Zeitraum wird das umzugsbedingt aber natürlich nicht möglich sein. Wie bemühen uns, diese Zeit so kurz wie möglich zu halten. In dieser Zeit stehen aber genügend Selbststudienzonen an der ganzen „alten“ WU zur Verfügung, um einen Lernplatz zu nutzen. Es sollte daher zu keinen Engpässen kommen.

      Über die genauen Zeiten bzgl. Absiedlung der Bestände in der Bibliothek werden Sie aber noch fristgerecht gesondert informiert.

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