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Die neue Vizerektorin für Lehre stellt sich vor

Mit 1. Oktober hat das neue Rektoratsteam der WU seine Agenden übernommen. Da vor allem viele Studierende unseren Blog lesen, stellt sich die neue Vizerektorin für Lehre, Edith Littich persönlich vor.

Semesterstart – ein neues Studienjahr beginnt. Und ich habe damit meine neue Tätigkeit als Vizerektorin für Lehre begonnen. Aufgrund meiner langjährigen Verbundenheit mit der WU – zuletzt tätig am Department of Finance, Accounting and Statistics – bin ich mit universitärem Lehren und Lernen aus diversen Blickwinkeln (oft mit freier Sicht auf die Studierenden mit der Tafel im Rücken) vertraut.

Ich freue mich auf diese Herausforderung, obwohl ich mir selbstverständlich darüber im Klaren bin, dass die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen nicht die sind, die wir uns für unsere Arbeit und die sich die Studierenden für Ihr Studium wünschen.

Mir ist bewusst, dass es viele engagierte UniversitätslehrerInnen gibt, die trotz suboptimaler Rahmenbedingungen hohen Einsatz in der Lehre zeigen. Ohne deren Leistung wäre es auch nicht möglich, den Status quo aufrecht zu erhalten.

Aber leider gibt es dennoch viele Studierende, die den Alltag an der WU mitunter als hürdenreich und schwierig erleben. Wir (das Vizerektorat für Lehre samt seinen MitarbeiterInnen) werden uns daher auch in Zukunft bemühen, gute Serviceleistungen für Studierende und Lehrende anzubieten. Verbesserungen im Bereich der Studienadministration, Unterstützung von webbasierten Lehr-Lernformen (learn@wu) und laufende Qualitätsverbesserungen in den Bachelor- und Masterprogrammen werden also auch weiterhin Themen sein.

Daneben wird es mir in den nächsten Jahren vor allem um ein weiteres Ziel gehen: Lehren und Lernen soll für alle Beteiligten wieder stärker als eine erfüllende Tätigkeit an einer Universität erfahren werden. Gerade der WU-Neubau wird uns neue Möglichkeiten geben, die Interaktion zwischen und von Studierenden, Lehrenden und MitarbeiterInnen von Serviceeinrichtungen zu verbessern. In diesem Sinne freue ich mich auf eine in vielerlei Hinsicht spannende Zeit!

9 Diskussionen über
“Die neue Vizerektorin für Lehre stellt sich vor”
  • Wunschzettel:

    1. Wirksame und abschreckende Sanktionen gegen StudentInnen, die sich für eine LV anmelden und dann einen auf „no show“ machen. Derzeit hat die Anmeldeliste den Aussagewert eines Zeitungshoroskops.

    2. Wartelistenverwaltungstool im Lehrveranstaltungsanmeldesystem, um mir die Excel-Listen zu ersparen.

    Alles Dinge, die nicht in den „rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen“ liegen, sondern hausgemacht sind.

    • meine güte….

      es ist ja tragisch, dass ein „lektor“ von „Wirksame und abschreckende Sanktionen“ sprechen muss.
      Vielleicht mal dran gedacht, dass es sowohl berufstätige wie auch mehrfach studierende gibt?

      es reicht doch wohl zu sagen, wer sich anmeldet, muss zu einer vorbesprechung kommen (wer dort nicht erscheint, wird abgemeldet, keine sanktionen, auch keine teilnahmemöglichkeit), jeder der dort dann sein teilnahmeinteresse bekundet, bekommt am ende auf jeden fall ein zeugnis.

      klare, und faire richtlinien braucht man da, und nicht irgendwelche kriegserklärungen gegen studierende.

      einfach nur kopfschütteln.

      • Hab daran gedacht. Auch Berufstätigen etc. sollte es möglich sein, wenigstens eine Woche oder auch nur 48 Stunden vor Beginn der LV abzusagen. Ich habe es etwas scharf formuliert, aber die TN-Liste aus dem BACH hat den Aussagewert eines Zeitungshoroskops. Und, wie unter 2. gefordert, die Wartelisten darf ich per Excel führen. Ich finde es einfach asozial, sich anzumelden und dann nicht aufzutauchen – und ich habe Leerkapazitäten, die ungenutzt sind.

  • Lieber gelegentlicher Lektor,

    danke für Ihre Anregungen. Wir sind uns der Problematik in beiden Punkten bewusst und es wird bereits an entsprechenden Lösungen gearbeitet. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint (die Punkte wirken ja recht trivial), ist die technische Umsetzung doch nicht ganz so einfach und wird daher noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Wir hoffen, dass es für beide Problembereiche mit Beginn des nächsten Studienjahres eine Lösung geben wird.

    Edith Littich,
    Vizerektorin für Lehre

    • Das ist eine Aussage. Werde Sie ggf. daran erinnern – Beginn 2012/13, wenn ich Sie recht interpretiere. Mir tut es weh, wenn ich eine volle LV laut BACH habe, dann tauchen 50-90 Prozent auf und ich habe freie Plätze, wiewohl ich noch wen reinnehmen könnte. Vermutlich tut es auch den Schöpfern der „politisch-rechtlichen Rahmenbedingungen“ weh, wenn sie sehen, wie die WU hier Ressourcen verschwendet.

      • fortsetzung – leere plätze bei der vorbesprechung können ja die wartelisten leute belegen.

        einmal ein administrativer aufwand, und dann ists erledigt.
        so simpel, so einfach, ohne jedes zusätzliche mylearn/lpis-klimpbim, das wieder nur zusätzliche verwirrung und afwand bei allen verursacht.

        • „Quidquid agis, prudenter agas et respice finem“ meinte Seneca zu diesem Thema .. auch wenn er es ohne Powerpoint tat und nicht nach ISO XY zertifiziert war 🙂

  • Lieber ragazzo,

    danke für Ihre Frage – es gibt eine kurze Stellungnahme des Rektors online: http://blog.wu.ac.at/2011/10/informationen-zum-schlichtungsverfahren/
    Viel gibt es ja leider noch nicht zu berichten, da die Komission bei der letzten Sitzung zu keiner Entscheidung gekommen ist.

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