WU Blog

Herzlich willkommen auf dem WU-Blog! Hier findet ihr eine Reihe an Blogbeiträgen von Studierenden, ForscherInnen, Lehrenden, Alumni und MitarbeiterInnen – mach mit!

Beteiligung am WU-Blog

Dass der Beitrag von Katharina Wittmann ein wichtiges Problem anspricht, haben wir gewusst. Dass er Reaktionen hervorrufen würde, haben wir uns auch gedacht. Das Ausmaß der Diskussion und der Beiträge in den Kommentaren haben uns dann aber doch überrascht und erfreut. Zu sehen, wie groß der Bedarf am Austausch zwischen uns, als Vertreter/innen der Universität, und den Studierenden der WU ist, zeigt auch wie richtig die Entscheidung war, diesen Blog einzurichten.

Was uns auch schon zu einem der Kritikpunkte aus den Kommentaren zum Eintrag von Katharina Wittmann bringt, nämlich dem Vorwurf, dass wir Ressourcen – finanzieller und personeller Art – für Facebook und diesen Blog aufwenden, anstatt sie in weitere Lehrveranstaltungen zu investieren. Wir sehen die Beteiligung der WU in Sozialen Netzwerken primär als Service für Studierende und Mitarbeiter/innen. Soziale Netzwerke, wie Facebook und Blogs, haben sich als ausgezeichnete Kommunikationskanäle erwiesen. Wie sinnvoll so ein Blog sein kann, zeigt die Fülle an Kommentaren zum Beitrag der Studentin. Wir freuen uns über jedes Lob. Uns ist es aber genauso wichtig, dass es eine Möglichkeit gibt, konstruktive Kritik zu äußern, die auch gehört wird.

Neben vielen Kommentaren, in denen Katharina Wittmann zugestimmt wurde, gab es auch einen Kommentar in dem die Knappheit an Lehrveranstaltungen im 2. Studienabschnitt kritisiert wurde. Leider kommt es immer wieder zu Engpässen im 2. Studienabschnitt. Das hat neben dem Problem, dass Österreichs Bildungssystem ausgehungert wird auch damit zu tun, dass die benötigte Zahl an Plätzen nicht so einfach zu prognostizieren ist. Trotzdem hat die WU in den letzten Semestern die Anzahl der Lehrveranstaltungen stetig erhöht. Zusätzlich versuchen wir, diese Engpässe mithilfe von eLearning und Lecture Casts etc. auszugleichen. Tatsache ist aber, dass wir schlussendlich sowohl personal- als auch raummäßig an unsere Grenzen stoßen. Und daran lässt sich momentan, solange die Bundesregierung nicht handelt, nichts ändern. Die WU kämpft aber weiterhin für eine Verbesserung des derzeitigen Systems und hofft auf Eure Unterstützung.

Wir freuen uns in jedem Fall, wenn ihr diesen Blog weiterhin nutzt, um uns Eure Meinung zu sagen und von Euren Erfahrungen berichtet.

Cornelia Moll
Pressereferentin

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5 Diskussionen über
“Beteiligung am WU-Blog”
  • Zu glauben, die WU sei durch Einrichten eines Blogs im „Web2.0“ angelangt, empfinde ich als Mischung aus Naivität und (hoffentlich keiner!) Themenverfehlung. Die Studierenden wie MitarbeiterInnen der WU sind seit Jahren online aktiv, tauschen Meinungen, Tipps, Problemlösungen aus – etwa im Forum der ÖH -, beteiligen sich an Diskussionen zu Themen rund um die WU, bilden Netzwerke in XING, Facebook und Co., twittern über interessante WU-Veranstaltungen, etc.

    Die WU hat sich meines Erachtens lediglich dazu entschieden, diese Kanäle nun institutionalisiert zu nutzen. Das halte ich grundsätzlich für eine sehr gute Entscheidung, sofern man’s allerdings richtig macht und auch wirklich ernst meint.

    Meine Wunsch daher an die WU:
    Bitte verwechselt das „Web2.0“ nicht mit jedem x-beliebigen anderen Informationskanal. Dann würde das Ganze eher wie ein ungeschicktes Anbiedern an einen hippen Trend wirken; Resultat sieht man ja derzeit recht schön an den Online-Wahlkämpfen von SPÖ/FPÖ/ÖVP Wien. Oder kurzum: Ein Like-Button auf der eigenen Homepage ist eben noch nicht das gelbe vom Ei.

    Was ich vielmehr als Teil dieser Universität sehen möchte ist, dass die hier geposteten Meinungen und Probleme auch zu wahrnehmbaren Reaktionen führen. Damit ist nicht gemeint, dass auf jedes Posting geantwortet werden sollte. Im Gegenteil, das würde ich wirklich als Ressourcenverschwendung ansehen.

    Die mit diesem Projekt betrauten Personen sollten vielmehr das Pouvoir haben, Probleme anzupacken und die WU somit zu gestalten. Der Kern des Web2.0 ist Zuhören und Mitgestaltung. Die technische Basis ist im Jahr 2010 eben Blog und Facebook. Wenn’s die WU aber organisatorisch und langfristig ernst meint, dann freue ich mich über diese Öffnung!

  • Anstelle der Frau Moll einen weiteren Univ.-Ass. einzustellen, der durch zusätzliche LV was Positives beiträgt, wäre besser. So schlimm kann es ja um die WU und ihr Budget nicht bestellt sein, wenn man sich so eine Grinse-Yuppie-Planstelle leistet, die hauptamtlich ein Blog „administriert“ und glaubt, mittels bunter Folien, Web 2.0-Klosprüchen etc. die Realität zu verbessern.

    • das würde das betreuungsverhältnis auch nicht verbessern. die zusätzliche assitenzstelle wäre ja schon vollauf damit beschäftigt Ihnen die begriffe „marketing“ und „public relations“ zu erklären.

      • Und ich Naivling aus der Wiener Schule der Nationalökonomie dachte immer, Wirtschaftsunternehmen leben von Produktion und Vertrieb. Oder um es mit nordamerikanischen Indianer zu formulieren: Irgendwann werdet ihr draufkommen, dass man bunte Folien mit flotten Sprüchen nicht essen kann 🙂

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